Fußwallfahrt 2020

 

Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie haben wir unsere diesjährige Wallfahrt schweren Herzens abgesagt. Dennoch möchten wir uns gemeinsam mit Euch/Ihnen digital auf den Weg zur „Trösterin der Betrübten“ machen.

 

Parallel dazu werden wir uns, Michael und Heike im Sommer mit dem Fahrrad, Elke und Gottfried am eigentlichen Pilgerwochenende als Rucksackpilger, auf den Pilgerweg begeben.

Die Texte und Impulse sind natürlich schon längst fertig und wir wollen sie euch  in kleinen Videoclips zur Verfügung stellen.

Wer möchte, kann die Videoclips aber auch per Whattsapp erhalten. Bitte teilt uns dazu eure Handynummer und euer Einverständnis mit. Wir werden auch Live-Eindrücke (Fotos und Videos) über diese Gruppe versenden.

Für diejenigen, die sich bereits vorher als Individualpilger auf den Weg zur „Trösterin der Betrübten“ machen und dort den Kreuzweg beten wollen, ist die Seite Kreuzweg hier frei geschaltet.
Dort findet ihr den Kreuzweg sowohl in Schriftform als auch als Video zum Herunterladen.

Die aktuellen Gottesdienstzeiten in Kevelaer findet ihr auf der Homepage der Wallfahrtsleitung Kevelaer.

Die Wallfahrtsleitung Kevelaer hat in einem Schreiben darum gebeten, die Pilgerkerze der einzelnen Pilgergruppen zu schicken, damit diese gesegnet und entzündet werden kann. Wir wollen die Kerze persönlich abgeben. Unsere Kerze soll in diesem Jahr mit Fotos aller Pilger versehen werden. So wären wir zumindest symbolisch zum gleichen Zeitpunkt in Kevelaer. Hierzu benötigen wir aber eure Hilfe. Schickt uns bitte zeitnah ein Foto (Porträt oder auch Gruppenfoto) zu. Wir werden dann eine Fotocollage erstellen, die dann auf die Kerze angebracht werden soll.

Euch allen schon einmal vielen Dank und bleibt gesund.

 

Pilgerleitung

Kevelaer-Bruderschaft St. Lambertus Dremmen
 


 

Ich bin da, wo du bist“

Ich bin da, wo du bist – so lautet das Leitwort des Wallfahrtsjahres 2020 zur „Trösterin der Betrübten“

wo ist Gott? – immer wieder stellen Menschen diese Frage, vor allem jene, die Leid, Krankheit, Not und Elend erfahren und erdulden müssen, Menschen, die auf der Flucht sind, Menschen, die Angst vor der Zukunft haben.

Wo ist Gott? – eine Antwort auf diese unzählige Menschen so bedrängende Frage gibt Gott selbst auf dem Berg Sinai, als er sich aus dem brennenden Dornbusch heraus Mose offenbart und zu ihm spricht: „Ich habe das Elend meines Volkes gesehen, und ihre laute Klage über ihre Antreiber habe ich gehört. Ich kenne ihr Leid Ich bin herabgestiegen, um sie der Hand der Ägypter zu entreißen.“ Als Mose dann Gott nach seinem Namen fragt, da stellt Gott sich ihm vor und sagt, wer er ist (nach Ex 3, 14 in der Übersetzung von Martin Buber):

„Ich bin da, wo du bist!“

Dieser sich dem Mose so offenbarende Gott ist kein ferner, der über Gott, der über den Himmeln thront. Gott ist da, bei seinem Volk. Und er ist schon immer da und wird es immer sein, daher auch sein Name:

Ich bin da. Ich bin da für dich. Ich bin da, wo du bist.“

Durch diese Selbstoffenbarung begibt sich der Gott des Exodus ein für alle mal an unserer Seite und verspricht uns: Ich bin da, wo Menschen menschenwürdig leben, misshandelt, geschunden und verfolgt werden. Ich bin da, wo Frauen und Männer sich für andere einsetzen, einander lieben und in Frieden zusammenleben. Ich bin da, wo Menschen in meinem Namen leben und immer wieder Maß nehmen an meinen Worten und an Jesus, meinem menschgewordenen Sohn. Gott blickt uns an und schenkt uns durch sein Da-Sein und An-Sehen Zuwendung, Liebe und Gemeinschaft. Ja, unser Gott ist ein menschenfreundlicher Gott. In seinem Da-Sein können wir aufatmen, Mut schöpfen und weitergehen hinein in das verheißende Land.

„Ich bin da, wo du bist!“

Wir hoffen, dass Sie in ihren privaten Anliegen und Sorgen, in den gesellschaftlichen, kirchlichen und politischen Problemen immer wieder spüren, dass Gott da ist. Kehren Sie gestärkt und getröstet in ihren Alltag zurück.

Arbeitsgemeinschaft
der Wallfahrtsrektoren
im nordwestdeutschen Raum

https://www.wallfahrt-kevelaer.de/arbeitshilfen-fuer-pilgerleiter/